Doris Fleischmann: Alles was bleibt oder ein Haus in Wien

Doris Fleischmann ist eine Wiener Autorin, das vorliegende Buch ist ihr Debut-Roman.

Womit man mit verlässlich kriegt: Wien! Das Buch spielt in Wien, sogar in Margareten. Buchhändlerin! Eine der Protagonistinnen ist Buchhändlerin.

Es geht um die fünf Parteien, die in dem Haus leben, sowie um die Buchhändlerin im Erdgeschoss. Erzählt wird jeweils ein Kapitel aus der Sicht einer Bewohnerin oder eines Bewohners. Der Zeitpunkt ist April 2018, rund um das Hoffest der Hausgemeinschaft. Ach ja, und gegen Ende gibt es eine Überraschung in der Handlung. Freundlicherweise hat die Autorin auch einen Epilog im Herbst dazugefügt, wo alle Handlungsstränge sauber aufgelöst werden.

Ein schmaler Band. Kein Wort zuviel, keines zu wenig. Aber ich wäre gern noch länger in dieser Hausgemeinschaft geblieben.

Zum Murren gibt es selbstverständlich auch etwas: das auf dem Cover abgebildete Haus ist nicht das, wo die Geschichte spielt. Das Vorbild seht ihr auf dem Foto. Ich finde diese Verlagsentscheidung sehr schade, denn das Haus ist wirklich faszinierend. Und in der Realität gibt es vor dem Haus auch einen offenen Bücherkasten.

Fazit: für Margaretner sowieso eine Pflichtlektüre, für alle anderen eine Empfehlung.

Verlag

readingroom

bz

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