Götz Schrage: 1000x verliebt

Götz Schrage fiel mir zuerst auf Facebook auf. Als ein toller Fotograf. Als jemand, der sich in der Flüchtlingshilfe engagiert. Und dann durch seine kleinen faszinierenden Geschichten, die er gelegentlich veröffentlichte. Schnell wurde ich süchtig nach diesen Texten und erwartete sie sehnsüchtig.

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Vor kurzem erschienen die Geschichten zu meiner großen Freude gesammelt und überarbeitet. Es sind flüchtige Skizzen und Momentaufnahmen aus einem Wien, das ich kaum kenne. Eine Welt aus seltsamen Lokalen, Rotlichtmilieu, Prostitution und Gewalt, aber auch mein stilles,  bürgerliches Kaffeehaus – und – Park – Wien. Selbstverständlich geht es, wie der Titel durchaus andeutet, um Frauen.  Frauen, die sich völlig anders verhalten, als ich es kenne oder tun würde. Ich bin fasziniert!

Schrage ist ein wunderbarer Beobachter, er hat das Auge eines Fotografen für die Details. Allein durch die Beschreibung der Kleidung schafft er kleine Charakterstudien.

Ich rate dazu, dieses Buch nicht in einem Rutsch durchzulesen. Man sollte es langsam tun, so beiläufig, wie die Geschichten vorgeblich sind. Mal eine Geschichte im Kaffeehaus genießen, mal während einer Straßenbahnfahrt damit die Welt ausblenden, mal zwei oder drei daheim lesen während man die Katze streichelt.

Bonus:

Milena Verlag (mit Leseprobe)

Hartliebs Bücher (hier kann man auch bestellen, nur so am Rande)

Interview im „Wiener“

Artikel in „Die Presse“

Skandalisierter Artikel in der „Kronen Zeitung“

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