Régis de Sá Moreira: Das geheime Leben der Bücher

Ich konnte mit diesem Buch sehr wenig anfangen. Vielleicht hab ich’s auch einfach nicht verstanden.

Es geht um einen verschrobenen Buchhändler, der seine Buchhandlung niemals schließt, eine Diät aus Kräutertee und Lektüre einhält, seinen Büchern vorliest, seinen Geschwistern kommentarlos herausgerissene Seiten schickt usw. Eigentlich ganz nett. Warum aber Gott durch die Buchhandlung streift verstehe ich nicht. Ist eben so. Erklärungen gibt es nicht. Am Anfang und am Ende geht es kurz um drei Frauen. Gut, das sind die verlorenen Lieben des Buchhändlers, und weiter? Warum wollen sie, dass das Schiff sinkt?

Diese Frage kann ich nicht beantworten. Andere Leser vielleicht. Mein Verdacht ist allerdings, dass der Autor ein paar Stichwörter, auf die die einen anspringen und träumen, die anderen eben nicht, hinwirft, ohne besonderen Tiefgang.

Ich bin jedenfalls nicht richtig in das Buch hineingekommen, für mich waren es relativ zusammenhanglose Ideen, die ohne besonderen Plan zusammengefügt wurden. Die Klammer ist allein der Buchhändler. Für die „Hommage ans Lesen“ ist es mir zu abgehoben, für Fantasy dann doch zu wenig märchenhaft.

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