Hermann Bauer: Fernwehträume

Erstmals gebloggt im März 2008

Wieder ein Krimi aus dem Gmeiner-Verlag, wieder einer mit viel Wiener Lokalkolorit. Ich mag das eben.

In Bauers Krimidebut geht es allerdings nicht um Stephansdom und Riesenrad, sondern um Floridsdorf, den 21. Bezirk, den ich persönlich als trostlos wegen der vielen Großsiedlungen empfinde, und "über der Donau" ist mir sowieso zu abgelegen.

Hauptperson ist der Kaffeehausober Leopold, und ein großer Teil der Geschichte spielt entweder im Kaffeehaus oder beim Heurigen – womit dann doch die Klischees bedient werden. Als der Stammgast Susi ermordet wird, mischt sich Leopold samt seinen Freunden in die Ermittlungen ein. Langsam stellt sich heraus, dass Susi der Männerwelt doch nicht so abgeneigt war wie allgemein angenommen, und auch so manch anderes Geheimnis von Stammgästen des Kaffeehauses wird gelüftet. Am Ende steht zwar der Täter fest, aber ein Happy-End gibt es nicht.

Nichts Außergewöhnliches, aber eine angenehme Lektüre wenn man Wien-Krimis mag.

Ich habe kaum Reaktionen gefunden:
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