Beim Vorgängerband Menschenteufel habe ich mich vor dem Cover wirklich gegruselt. Und dennoch angekündigt, dass ich mir weitere Bände rund um die Ermittler Freund und Petzold ganz bestimmt kaufen werde.
Das habe ich natürlich gemacht. Ein bisschen skeptisch, der zweite Band einer Reihe ist doch „gefährlich“, vor allem, wenn der erste gefallen hat. Da könnten die Erwartungen zu hoch sein.
Erster Pluspunkt: das Cover ist zwar weniger originell (ein Detailbild vom Stephansdom, wenn ich richtig liege.), aber eindeutig hübscher.
Die Story:
Ein Wiener aus reicher, einflussreicher Familie begeht Selbstmord. Freund glaubt nicht ganz daran und ermittelt. In der Welt der Reichen stimmt natürlich so einiges nicht, Journalisten werden angegriffen und Freund muss sich sogar mit internen Ermittlungen gegen sich selbst auseinander setzen.
Sehr spannend. Faszinierend, wie Rafelsberger mit den Erwartungen des Leser spielt, sie gekonnt enttäuscht und dann doch wieder aufnimmt. Ich will nicht zuviel verraten, deswegen kann ich’s nicht konkreter beschreiben.
Wien spielt auch wieder eine Rolle, hier gilt das, was ich schon für „Menschenteufel“ gesagt habe.
Fazit: Wieder ein toller Krimi. Den Vorgängerband muss man mE übrigens nicht unbedingt kennen um an der Lektüre Freude zu haben.
Comments on: "Marcus Rafelsberger: Wienerherz" (1)
notiert! Danke!